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So ticken Schweizer Jobsuchende

Sind Sie auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden? Sobald Sie wissen, wie Ihre Anforderungen an neue Mitarbeitende sind, geht es darum, diese zu finden und vor allem von Ihrem Unternehmen zu überzeugen. Um dies bestmöglich zu tun, sollten Sie die Prioritäten und Verhaltensweisen der Schweizer Jobsuchenden kennen.

Die Studie

In der im September 2021 erschienen Arbeitsmarkt-Studie von JobCloud wurden über 1‘300 passiv und aktiv jobsuchende Schweizer zwischen 16 und 60 Jahren über ihre Prioritäten und das Verhalten rund um die Jobsuche befragt. Wir haben die Studie für Sie zusammengefasst und Schlüsse daraus gezogen.

Warum wird eine neue Stelle gesucht?

Eine Frage, die den Teilnehmenden im Rahmen der Studie gestellt wurde, war „Warum suchen Sie eine neue Stelle?“. Mit 78% ist der Hauptgrund für einen Jobwechsel ein höheres Gehalt, dicht gefolgt von dem allgemeinen Wunsch, das eigene Berufsleben zu verändern (76%). Doch auch der Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance (53%), einem passenderem Aufgabengebiet (54%) oder Firmenkultur (55%) wurden als Gründe angegeben. Als Unternehmen können wir Ihnen deswegen raten, auf die Bedürfnisse Ihrer (zukünftigen) Mitarbeitenden einzugehen und besonders einen angemessenen Lohn anzubieten. Zusätzlich können Sie auch Benefits anbieten, die Sie als Arbeitgeber attraktiver machen. Kommunizieren Sie offen über Ihre Erwartungen, das Aufgabengebiet und Ihre Firmenkultur.

Worauf wird in der Stellenausschreibung geachtet?

Der erste Punkt, den Jobsuchende bei einer Stellenausschreibung beachten, ist die Anstellungsart. Dies gaben ganze 99% der Teilnehmenden an. Für 98% spielt zusätzlich auch die Pendelzeit eine wichtige Rolle. Hier sind 90% aller Befragten bereit, auch mehr als 20 Minuten zu pendeln. Durchschnittliche 47 Minuten Arbeitsweg werden in Kauf genommen. Für nur 1% ist es beim Durchlesen der Stellenausschreibung irrelevant, wie viel diese später verdienen. Das sieht bei der Mitarbeiter-Anzahl des Unternehmens ganz anders aus. Dieses Kriterium schafft es auf Platz 10 mit 21%, die diese Information für unwichtig halten. 96% finden sowohl die Branche als auch einen attraktiven Arbeitsort wichtig. Mit 97-prozentiger Zustimmung schafft es das Unternehmensimage auf Platz 6. Teilzeitarbeiten und Homeoffice-Möglichkeiten sind mit 79 beziehungsweise 76% vertreten. Wenn Sie eine Stellenausschreibung veröffentlichen, sollten Sie darauf achten, dass Informationen wie
– Anstellungsart

– Arbeitsort

– und die mögliche Gehaltsspanne
in der Ausschreibung erwähnt werden. Um potenzielle Bewerbende zusätzlich zu überzeugen, können Sie direkt in der Ausschreibung Benefits und eine Unternehmensbeschreibung integrieren. Besonders Arbeitgeberbewertungen sind eine gern gesehene Information (50% findet dies sehr hilfreich). Gerade Personen zwischen 16 und 34 Jahre wissen dies zu schätzen.

Hier erreichen Sie Ihre Zielgruppe

Als Unternehmen haben Sie viele Möglichkeiten, Ihre Stellenausschreibung zu verbreiten. Jetzt können Sie all diese Möglichkeiten zwar nutzen, jedoch bringt Ihnen dies nur bedingt etwas. Im schlimmsten Fall erhalten Sie sehr viele, unqualifizierte Bewerbungen, die Sie einen grossen zeitlichen Aufwand kosten. Es ist also viel hilfreicher, wenn Sie wissen, wo Ihre Zielgruppe nach offenen Stellen sucht. Die mit Abstand am meisten genutzten Orte sind Jobportale und -suchmaschinen (71%). Sowohl bei Bürojobs wie auch bei Nicht-Bürojobs steht dies an erster Stelle. Platz zwei belegt mit 52% die Webseite des Unternehmens. Soziale Netzwerke werden vor allem für die Suche nach Bürojobs genutzt (40%). Bei Nicht-Bürojobs sind dafür Zeitungen und Zeitschriften mit 33% gut vertreten. 11% aller Jobsuchenden nutzen zudem die Hilfe von Personalvermittlern.

Das ist Schweizern im Job wichtig

Der Lohn ist in vielen Fällen die Nummer Eins im Job. Doch wussten Sie, dass eine gute Work-LifeBalance für die meisten viel wichtiger als eine hohe Stellung beziehungsweise steile Karriere ist? Auch wird es sehr geschätzt, wenn Mitarbeitende mit ihrer Arbeit etwas Sinnvolles ausüben können. Am unwichtigsten wird das 100-prozentige Passen auf eine Stellenbeschreibung sowie die Karriere eingestuft.

Der Bewerbungsprozess

Bieten Sie Schnuppertage an? Wenn nicht, sollten Sie vielleicht überlegen, dies zu ändern. 60% der Bewerbenden bevorzugen Probe-Arbeitstage beziehungsweise Schnuppertage. Immer mehr Unternehmen wünschen sich Bewerbungen in Form eines Videos, jedoch wird dies bei den Stellensuchenden nicht gern gesehen. 46% haben dies als negativ eingestuft. Nur 26 % empfinden Video-Bewerbungen positiv. Wenn sich Interessierte bei Ihnen bewerben, die nicht zum Unternehmen passen, sollten Sie trotzdem eine Antwort auf die Bewerbung schicken. 52% der Teilnehmenden erhalten regelmässig keinerlei Rückmeldung auf Ihre Bewerbung. Dies hinterlässt einen schlechten Eindruck. Und Empfehlungen des eigenen Netzwerkes sind auf Platz drei bei den Quellen der Jobsuche vertreten (41%).

Schlusswort

Jetzt wissen Sie, worauf Schweizer Stellensuchende achten und wie Sie diese erreichen. Trotzdem kommt es vor, dass die Suche nach neuen Fachkräften nicht immer wie gewünscht verläuft. Doch da können wir weiterhelfen!
Als Headhunter-Spezialisten der Bereiche Bau- und Immobilienwesen, Ingenieurwesen und Fertigung sowie Digitalisierung wissen wir, wie Sie an die besten Talente gelangen. Kontaktieren Sie uns gern! Durch unsere jahrelange Erfahrung und Talentdatenbank mit vielen interessanten Profilen können
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